Ernährungsbegleitung


Eine Krankheit kann viele Väter haben, aber die Mutter aller Krankheiten ist eine falsche Ernährung.

In meiner bisherigen Praxistätigkeit habe ich einige Ausbildungen, Seminare und Kurse über Ernährung absolviert. Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass die Ernährung des einzelnen Menschen so individuell wie der Mensch selbst ist.

Das grösste Leid der besten Voraussetzungen zum Abnehmen sind Kalorienzählen, Abmessen, alles Dinge die Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen. Ganz abgesehen davon, dass uns jede Diät in die wohl bekannte Yojo-Falle bringt. Dem Körper werden wichtige Ernährungsbestandteile wie Kohlehydrate, Eiweiss oder Fette entzogen, der Körper schaltet auf Notprogramm, wir nehmen ab und irgendwann fordert unser Körper diese Dinge in hohem Masse zurück, sodass die Gewichtszunahme in wesentlich höheren Masse unausweichlich ist.



Natürlich müssen wir wissen, was für uns gut ist und auch wie viel davon. Fragen wie: Welche Kohlehydrate tun mir gut? Welche Eiweisse vertrage ich und wie viel braucht mein Körper bei jeder Mahlzeit davon? Ein grosser Aberglaube besteht beim Thema Fett! Viele Menschen glauben, nur Fette machen dick. Die wenigsten Menschen wissen, der Körper braucht Fett genauso wie die Kohlenhydrate oder Eiweisse. Auch die tierischen Fette sind wichtig, genauso wie die pflanzlichen. Hier ist ein ausgewogenes Verhältnis von enormer Wichtigkeit.

Allergien und Unverträglichkeiten sind beim Thema Ernährung genauso wichtig wie die Fragen ob ich genügend mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen versorgt bin. Für mich persönlich liegt die grösste Herausforderung bei einer optimalen Ernährung jedoch nicht bei der Frage nach was und wie viel, sondern in der Frage Warum?. Warum esse ich zu viel und gerade das Süsse oder das Scharfe? Wir neigen dazu unsere Emotionen, oft fehlende oder unerkannte Emotionen, ins Essen zu verlagern. Ersatzessen, Suchtessen, Essen als Beschäftigungstherapie , als Belohnungsprinzip oder ganz einfach ein altes Muster das uns schon von unseren Eltern und Grosseltern vorgelebt bzw. vorgegessen wurde. Gewohnte Essverhaltensmuster die es gilt zu verändern. Darin liegt die grosse Herausforderung nicht nur für das Abnehmen, sondern auch für eine gezielte und dauerhafte Ernährungsumstellung. Übrigens spielt nicht nur eine annehmbare Zahl auf der Waage eine Rolle, sondern auch das Wohlfühlgefühl im eigenen Körper das an erster Stelle stehen sollte. Fühle ich mich nämlich glücklich und wohl, kann ich oft schon von selbst auf unnötige Nahrungszufuhr verzichten. Ein Kreislauf den es zu unterbrechen gilt: Unwohlgefühl, essen als Ersatz, dicker werden, noch unwohler fühlen. Eine Zauberformel zur Kreislaufunterbrechung liegt wohl im Annehmen. Ich nehme mich zunächst so an wie ich bin. Denn was ich nicht annehmen kann, kann ich auch nicht loslassen.

Um all diese Fragen zu beantworten nach dem Wie, Was, Wann, Wie viel, Warum ist die Kinesiologie ein wichtiger Bestandteil, mit der wir einfach unseren Körper abfragen können.