Kinesiologie


Dein Körper weiss alles über Dich und lügt nie. Über den Armlängenreflex nach Raphael von Assche erhälst Du Antworten aus Deinem Unterbewusstsein.
Was ist ein Reflex?
Reflexe sind vom Willen unabhängige Reaktionen auf Reize. Sie erfolgen z. B. blitzschnell in Situationen, in denen bewusste Überlegungen zu viel Zeit in Anspruch nehmen würden, so z.B. wenn beim Stolpern die Hände den Körper abstützen. Reflexe laufen aber nicht nur in solchen besonderen Situationen ab, sondern regeln ständig Körperfunktionen, so dass dafür keine bewusste Kontrolle erforderlich ist. Unser Bewusstsein wird dadurch entlastet und ist frei für komplexere Aufgaben. So braucht man sich z.B. nicht bewusst mit seiner Muskelspannung zu beschäftigen, da sie im Wesentlichen reflektorisch geregelt wird.
Diesen unbewussten, chemischen Ablauf des Reflexes machen wir uns beim Armlängenreflex zu Nutze, indem wir dem Gehirn/Bewusstsein bewusst Reize setzen. Zum Beispiel konfrontiere ich den Patienten mit dem Wort: Gewitter. Das Wort löst beim Patienten entweder Stress aus (z.B. durch die Kindheitserfahrung, dass er beim Gewitter alleine war, Angst hatte oder vielleicht sogar schon einmal im Elternhaus der Blitz eingeschlagen hat), oder der Patient bleibt gelassen, harmonisch.
Diese Reaktion erkennen wir über den Armlängenreflex , in dem wir eine Reaktion über die Arme erhalten. Wir erhalten also praktisch nur eine Antwort als Ja/Nein oder harmonisch/unharmonisch oder Stress/kein Stress. Erfolgt nun eine systematische Befragung des Körpers, die jeweils mit ja oder nein beantwortet werden kann, können wir den Körper alles fragen und erhalten eine Antwort die nicht von unserem Verstand bzw. Ego gesteuert ist. Die Antwort kommt aus dem Unterbewusstsein.
Der Körper kann reden, und er lügt nicht. Angstschweiss, schneller Herzschlag bei Aufregung, Gähnen und Niesen als Reinigung, inneres Vibrieren bei Angst, Angstschweiss: all dies sind Botschaften, die der Körper uns mitteilen will.
Jeder Körper ist mit einer Intelligenz vereint, die den Menschen nur noch sehr selten bewusst ist. Er ist das Gefäss für Geist und Seele und somit ein wichtiges Bindeglied für unsere materielle Ebene.



Sehr vielseitig kann man diese Einheit nutzen. So z.B. kann man den Körper auch als eine Waage erkennen, die es im Gleichgewicht zu halten gilt. Ein weiteres Beispiel wäre, den Körper als ein Pendel einzusetzen: Stell Dich gerade hin, schliesse Deine Augen und nimm gedanklich ein bestimmtes Thema, Situation oder Gegenstand wahr. Neigt sich Dein Körper nach vorne, so ist er in Harmonie mit dieser Sache. Wirft er Dich aber zur Seite oder Du musst gar Deinen Standpunkt wechseln, bist Du mit dieser Sache nicht in Harmonie. Im Prinzip ganz einfach.
Ein wenig Übung ist natürlich schon erforderlich, aber es funktioniert und man findet so eine Antwort die von uns selbst kommt. Eine wunderbare Sache um sich selbst und seinen Gefühlen wieder einen Schritt näher zu kommen.